Am Mittwochabend lohnt sich ein Blick nach oben: Der sogenannte Erdbeermond zeigt sich in voller Pracht. Warum er so heißt, was dahinter steckt und welche besonderen Vollmonde es noch gibt – das erfahrt Ihr hier!
Der Name stammt ursprünglich von den nordamerikanischen Ureinwohnern. Für sie war der Juni-Vollmond das Zeichen: Jetzt ist Erdbeerzeit! 🌕🍓
Mit der Farbe hat der Name übrigens nichts zu tun – auch wenn der Mond manchmal tatsächlich rötlich leuchtet.
Der Vollmond im Juni steht besonders tief am Himmel. Dadurch wirkt er größer als sonst und kann einen rötlichen Schimmer bekommen – vor allem, wenn er gerade aufgeht. Dieses Lichtspiel entsteht durch die Atmosphäre, ähnlich wie bei einem Sonnenuntergang.
Besonderes Highlight:
Am 11. Juni wird der Vollmond nämlich in einer so tiefen Bahn über den Horizont wandern wie seit 18 Jahren nicht mehr – und dann eben wieder 2043. Das ist der Grund, warum er so extrem groß wirkt.
Der Erdbeermond ist am Mittwoch, 11. Juni, ab etwa 21:30 Uhr zu sehen – wenn das Wetter mitspielt. Besonders schön wirkt er kurz nach Mondaufgang in südöstlicher Richtung.
Am besten schaut ihr Richtung Horizont. Vielleicht in eine Decke eingekuschelt.
Jeder Vollmond im Jahr hat einen eigenen traditionellen Namen – hier ein paar Beispiele:
Diese alten Bezeichnungen stammen teils aus der Naturbeobachtung, teils aus bäuerlichen Traditionen.