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19.08.2021

Flutwelle Höllentalklamm: Suche nach Vermisstem eingestellt

Update vom 25. August:

Fast eineinhalb Wochen nach der Flutwelle in der Höllentalklamm im Kreis Garmisch-Patenkirchen ist heute weiter nach einem vermissten 34jährigen aus dem Kreis Coburg gesucht worden. Kräfte von Bergwacht, Wasserwacht und der Alpinen Einsatzgruppe haben von 8 bis 11 den Hammersbach  abgesucht. Der Vermisste wurde nicht gefunden. Weitere Suchmaßnahmen sind derzeit  nicht geplant, solange sich keine neuen Hinweise ergeben.

Update vom 23. August:

Nach der Flutwelle an der Höllentalklamm vor einer Woche wurde die für heute geplante Vermisstensuche verschoben. Die Pegelstände von Flüssen und Bächen sind nach dem Regen vom Wochenende zu hoch, das hat das Polizeipräsidium Oberbayern Süd mitgeteilt.

Die Suche soll eigentlich am 23. August weitergehen

Zu Beginn dieser Woche (15. August) hatte eine Flutwelle nach starken Regenfällen in der Höllentalklamm in Grainau, im Landkreis Garmisch-Partenkirchen, eine Holzbrücke weggerissen. Augenzeugen zufolge sollen sich zum Zeitpunkt der Flutwelle Personen auf der Brücke befunden haben, zwei davon wurden von den Wassermassen mitgerissen.

Eine Frau hat den Sturz nicht überlebt, sie war am Dienstag tot aus dem Wasser geborgen worden. Untersuchungen von Rechtsmedizin und Kriminaltechnik haben nun bestätigt, dass es sich um eine 33-Jährige aus dem Landkreis Lichtenfels in Oberfranken handelt.

Die Polizei geht davon aus, dass es sich bei der weiterhin vermissten Person um den Lebenspartner der Verstorbenen handelt, einen 34 Jahre alten Mann aus dem Landkreis Coburg.

Rettungskräfte waren tagelang im Einsatz

Drei Tage lang waren Helferinnen und Helfer unermüdlich im Einsatz. Die 33-Jährige Frau wurde am Dienstag leblos aufgefunden – rund 400 Höhenmeter unterhalb der Stelle, an der das Wasser sie mitgerissen hatte.

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