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8. März 2026 08.03.2026

Kommunalwahl 2026 in München und Region: Alle wichtigen Infos und Ergebnisse

*** Update: 20:20 Uhr ***

Stichwahl: Dieter Reiter vs. Dominik Krause 

Dieter Reiter (SPD) hat nicht die Mehrheit bekommen - er muss in die Stichwahl gegen Dominik Krause (Grüne). 

Ausgezählte Gebiete: 1.325 von 1.376, 08.03.2026, 20:20:42

Dieter Reiter 35,6 Prozent; Dominik Krause 29,5 Prozent; Clemens Baumgärtner 21,4 Prozent

Der Arabella München Wahlmonitor

*** Update 19:25 Uhr***

Wer wird Oberbürgermeister für München? 

Die ersten Zahlen für München sind da! Dieter Reiter (SPD) führt nach den ersten Auszählungen mit 34,9% knapp vor Dominik Krause (Die Grünen) mit rund 30,2%. Aus knapp 800 ausgezählten Bereichen verliert die SPD deutlich an Stimmen im Vergleich zur vergangenen OB-Wahl und die Grünen machen einen großen Sprung nach oben. So wie es jetzt aussieht wäre eine Stichwahl möglich.

Sollte Reiter keine Mehrheit bekommen, muss er gegen Krause in die Stichwahl.

Und auch aus der Region gibt es Neuigkeiten: In Dorfen im Landkreis Erding kommt es zur Stichwahl zwischen Heinz Grundner (CSU) und Claudius Siebert (Überpart. Wählergem. Dorfen). 

*** Update 19:00 Uhr***

Aus vielen Teilen Bayerns gibt es schon erste Prognosen und Hochrechnungen: In Regensburg zeichnet sich eine Stichwahl ab. Astrid Freudenstein (CSU) liegt bei 36,2 Prozent, Thomas Burger von der SPD bei 19,3. Auch Balderschwang ist ausgezählt. Dort gewann Konrad Kienle (CSU) mit 91,5 Prozent. Bei der Oberbürgermeisterwahl in Passau liegt nach aktuellem Trend Andreas Rother von der SPD mit 30,3 Prozent vorne, auf Platz zwei liegt Armin Dickl (CSU) mit 20,9 Prozent. 

*** Update 18:18 Uhr ***

Die Wahlbeteiligung in München liegt bei Über 50 Prozent - jetzt geht es ans Auszählen. 

*** Update: 18:00 Uhr***

Wahllokale geschlossen 

Die Wahl ist beendet. Die Wahllokale sind geschlossen in München, Region und ganz Bayern. Ab ca. 18.30 Uhr gibt es erste Ergebnisse, zunächst aus kleineren Gemeinden. Der Großteil der Wahlergebnisse zu Oberbürgermeistern und Landräten wird voraussichtlich zwischen 19.00 Uhr und 22.00 Uhr eintreffen.

***Update: 17:00 Uhr***

Wahlbeteiligung in München

Die Kommunalwahl scheint trotz des schönen Wetters keine Wählerlawine auszulösen: Bis 16.30 Uhr haben aktuell 48,0 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. Dies ist nur ein geringfügiger Anstieg im Vergleich zur letzten Kommunalwahl im Jahr 2020, bei der zum gleichen Zeitpunkt 47,4 Prozent der Bürger an den Urnen waren.

Insgesamt lag die Wahlbeteiligung vor sechs Jahren bei lediglich 49,0 Prozent, was die drittschwächste Beteiligung bei Oberbürgermeisterwahlen darstellte. Noch geringer war die Beteiligung 2014 mit 42,1 Prozent. Den historischen Höchststand erreichte die Wahlbeteiligung 1960, als Hans-Jochen Vogel (SPD) zum Oberbürgermeister gewählt wurde, mit beeindruckenden 66,6 Prozent.

Kommunalwahl in Bayern: Die wichtigsten Infos 

Am 8. März stehen die bayerischen Kommunalwahlen an. Alles, was ihr wissen müsst:

Wann wird gewählt?

Wahltag ist Sonntag, der 8. März 2026. Die Wahllokale sind – wie üblich – von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Wie bei allen Wahlen gilt: Schon in den Wochen vorher war Briefwahl möglich – für viele Menschen ist das längst zur Regel geworden.

Wer und was wird gewählt?

Zunächst einmal werden die meisten Landräte, Oberbürgermeister und ersten Bürgermeister gewählt. Nur einige dieser Wahlen finden zu anderen Terminen statt, etwa wenn ein vorheriger Amtsinhaber gestorben oder zurückgetreten ist und sich die Wahlperiode, die regulär sechs Jahre beträgt, deshalb verschoben hat.

Zudem werden die Mitglieder der Gemeinderäte, Stadträte und Kreistage gewählt. In Summe sind laut Innenministerium 39.500 Mandate zu vergeben. Die Zahl der zu wählenden Sitze richtet sich jeweils nach der Einwohnerzahl.

Eine Besonderheit ist München, wo in den Stadtbezirken noch sogenannte Bezirksausschüsse gewählt werden, das sind eine Art Stadtteil-Parlamente.

Die Wahl erfolgt aufgrund von Wahlvorschlägen der politischen Parteien und von Wählergruppen. Man kann sich also nicht selbst zur Wahl stellen, sondern muss von einer Partei oder – auch nur losen – Wählergruppe nominiert werden.

Wer darf wählen?

Wahlberechtigt sind alle deutschen Staatsangehörigen, und auch die Staatsangehörigen eines anderen Mitgliedstaates der Europäischen Union, die am Wahltag mindestens 18 Jahre alt sind und seit mindestens zwei Monaten in der jeweiligen Kommune ihren Lebensschwerpunkt haben. Es dürfen also mehr Menschen wählen als bei Landtagswahlen oder Bundestagswahlen. Aber: Es sind weniger als vor sechs Jahren. 2020 waren 10,27 Millionen Menschen stimmberechtigt gewesen, dieses Jahr sind es 10,05 Millionen – also rund 220.000 weniger. Zwar blieb die Bevölkerungszahl Bayerns in der Altersgruppe ab 18 Jahren seit 2020 nahezu konstant. Allerdings sank laut Statistischem Landesamt die Zahl der Deutschen und ebenfalls stimmberechtigten EU-Ausländer – während die Zahl der Nicht-EU-Ausländer über 18 gestiegen sei.

Wie viele Stimmen hat man?

Jetzt wird es kompliziert: Bei Kommunalwahlen gibt es bis zu vier Stimmzettel: für OB bzw. Bürgermeister, Landrat, Gemeinde-/Stadtrat und Kreistag (beziehungsweise in München noch für die Bezirksausschüsse).

Bei den Landrats-, OB- und Bürgermeisterwahlen hat jeder Wahlberechtigte eine Stimme. Bei Stadträten, Gemeinderäten und Kreistagen hat jeder grundsätzlich so viele Stimmen, wie es Sitze in den örtlichen Parlamenten gibt. Nur manchmal können unter Umständen mehr Stimmen vergeben werden, als der Gemeinderat Sitze hat, nämlich wenn es nur eine Wahlvorschlagsliste gibt.

In großen Städten wie München hat man beispielsweise bis zu 80 Stimmen – entsprechend groß und mehrfach gefaltet ist deshalb hier der Stimmzettel.

Wie wird gewählt – und was bedeutet Kumulieren und Panaschieren?

Der einfachste Weg ist, eine einzige Liste anzukreuzen, ohne bestimmte Kandidaten auszuwählen. Dann bekommt der Reihenfolge nach jede Person auf der angekreuzten Liste der Partei oder Wählergruppe jeweils eine Stimme. Man kann auch einzelne Kandidatinnen oder Kandidaten auf der Liste streichen.

Man kann aber auch Stimmen häufeln (kumulieren): So kann man einem oder auch mehreren Kandidaten bis zu drei Stimmen geben. In Summe hat man aber insgesamt nicht mehr Stimmen, als oben auf dem Stimmzettel angegeben sind.

Außerdem können die Wähler ihre Stimmen beliebig an Bewerber verschiedener Listen verteilen (panaschieren). Dabei muss man aber aufpassen: Wer den Überblick verliert und zu viele Stimmen abgibt, macht sein Votum ungültig.

Wer nicht alle Stimmen gezielt an bestimmte Kandidaten vergibt, kann zusätzlich eine Liste ankreuzen – dann werden die übrigen Stimmen auf die Bewerberinnen und Bewerber auf dieser Liste verteilt, die noch keine Stimmen gezielt bekommen haben, und zwar in der Reihenfolge von oben nach unten.

Wann stehen die Wahlergebnisse fest?

Ausgezählt wird am Wahltag ab 18 Uhr. Die vorläufigen Ergebnisse der Landrats-, Oberbürgermeister- und Bürgermeisterwahlen gibt es voraussichtlich noch am Wahlabend. Bei Gemeinderäten und vor allem Stadträten und Kreistagen kann die Auszählung dagegen, weil es so kompliziert ist, etwas länger dauern. Wenn es bei Bürgermeister- oder Landratswahlen keinen Gewinner gibt, der mehr als 50 Prozent der Stimmen holt, gibt es dort zwei Wochen später eine Stichwahl.

Quelle: dpa

Findet euren Wahlraum 

Die Wahlräume sind am Wahltag von 8 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Hier findet ihr euren Wahlraum. 

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