In Bayern startet ein neues Projekt für Bairisch und andere Dialekte. Künstliche Intelligenz soll helfen, regionale Sprache zu sammeln, zu sichern und digital nutzbar zu machen.
Der Bayerische Landesverein für Heimatpflege hat in München den „Dialekt-Dialog der Zukunft“ gestartet. Das Projekt verbindet Dialektpflege mit Künstlicher Intelligenz. Ziel ist es, Sprache aus dem Alltag zu bewahren und fit für die digitale Zukunft zu machen.
Das Projekt schaut genau hin: Es gibt nicht nur ein Bairisch. In Bayern sprechen Menschen viele lokale und regionale Varianten. Diese sprachliche Vielfalt soll die KI lernen. So können Dialekte besser erfasst und später in digitalen Anwendungen genutzt werden.
An der wissenschaftlichen Betreuung ist die LMU München beteiligt. Das ist wichtig, damit die Daten sauber erfasst werden und regionale Unterschiede nicht verloren gehen. Das Projekt läuft über mehrere Jahre und baut ein Netzwerk für Dialektpflege in ganz Bayern auf.
Dialekte sind Teil der Heimat und Kultur. Mit dem Einsatz von KI will Bayern Bairisch und andere Dialekte auch im digitalen Zeitalter lebendig halten. Das Projekt zeigt: Tradition und Technik passen zusammen.