Am Wörthsee im Landkreis Starnberg suchten am Montag, 13. Juli 2026, rund 60 Einsatzkräfte nach einer möglicherweise untergegangenen Person. Die Suche blieb ohne Ergebnis, doch die Wasserwacht betont: Der Notruf war richtig und wichtig.
Ein Großaufgebot von Wasserwacht, Feuerwehr, DLRG und Rettungsdienst rückte am Nachmittag an den Wörthsee aus. Eine Tretbootfahrerin meldete kurz vor 16 Uhr einen Kopf und eine Hand über der Wasseroberfläche. Danach verschwand die Beobachtung sofort wieder. Dank genauer Ortsangabe und GPS-Daten markierte die Wasserwacht die Stelle schnell mit einer Boje.
Die Einsatzkräfte suchten den Bereich mit sechs Booten, einem Hubschrauber, zwei Drohnen, Sonar und Rettungstauchern ab. Gegen 18.30 Uhr endete der Einsatz. Es gab keine Hinweise auf eine untergegangene Person und keine Vermisstenmeldung.
Ob wirklich ein Mensch in Not war, ist weiter unklar. Trotzdem gilt: Wer so etwas sieht, soll sofort den Notruf 112 wählen. Ertrinken geschieht oft lautlos. Für mehr Sicherheit empfiehlt die Wasserwacht, nicht allein weit zu schwimmen und eine Schwimmboje mitzunehmen.