Egal, ob ihr schon seit Jahren Yoga praktiziert oder gerade erst angefangen habt, es gibt einen neuen, kuscheligen Trend, der sowohl Yoga-Neulinge als auch Veteranen begeistert: Puppy Yoga, oder auf Deutsch, Welpen Yoga. Ja, ihr habt richtig gelesen. Stellt euch eine Yoga-Stunde vor, in der kleine, flauschige Welpen umher tollen, während ihr eure Asanas praktiziert.
Der Trend des Puppy Yoga stammt ursprünglich aus den USA und Kanada, wo innovative Yogastudios nach neuen Wegen suchten, um ihre Kurse aufzufrischen und Menschen zu einem aktiven Lebensstil zu ermutigen. Yoga ist bereits für seine vielen physischen und psychischen Vorteile bekannt, aber die Einführung von Welpen in die Praxis hat das Wellness-Erlebnis auf eine völlig neue Ebene gehoben.
Aber was genau ist Puppy Yoga? Ganz einfach, es handelt sich um eine normale Yoga-Klasse, aber mit dem Zusatz von spielenden Welpen. Diese kleinen Fellknäuel bewegen sich frei im Raum, während die Teilnehmer ihre Yogaübungen machen. Es ist durchaus üblich, dass ein Welpe auf eurer Yoga-Matte einschläft oder auf eurem Rücken herumtollt, während ihr in einer Pose verweilt. Es geht darum, eine entspannte Atmosphäre zu schaffen und das Zusammensein mit den Welpen zu genießen.
In München gibt es ein bestehendes Studio, das PuppyYoga anbietet: "Puppy Yoga München" findet ihr in zwei Studios:
Am Gärtnerplatz (Baaderstraße 35, 80469 München)
In der Maxvorstadt (Amalienstraße 87-89, 80799 München)
Die Gründer Lena und Aaron haben ihre Leidenschaft für den Sport mit der Liebe zum Tier verbunden.
Alle Infos zur Motivation, dem Tierschutzaspekt und freie Plätze in der Yoga-Stunde findet ihr hier.
Am Samstag, den 5.8.23 öffnet auch "Pawmaste" in München seine Türen. Auch hier stehen zwei Studios zur Verfügung:
In Schwabing (Wagnerstraße 3, 80802 München)
Unterföhring (Feringastraße 5, 85774 Unterföhring)
Gründerin Vanessa hat es sich zur Aufgabe gemacht ihre Leidenschaft zu Yoga und Hunden zu vereinen und ein herzerwärmendes Ereignis zu erschaffen.
Alle Infos zur Motivation, dem Tierschutzaspekt und freie Plätze in der Yoga-Stunde findet ihr hier.
Jetzt fragt ihr euch sicher: "Ist das gut für die Welpen?" Die Antwort lautet ja, solange es richtig gemacht wird. Es ist wichtig, dass die Welpen von seriösen Züchtern oder Tierheimen kommen und dass ihre Teilnahme freiwillig und nicht erzwungen ist. Welpen sind von Natur aus neugierig und spielen gerne, und eine Puppy Yoga-Sitzung kann eine hervorragende Möglichkeit sein, sie an verschiedene Menschen und Umgebungen zu gewöhnen. Darüber hinaus ist es eine ausgezeichnete Gelegenheit, das Bewusstsein für Tierwohl und Adoption zu erhöhen.
Beim Puppy Yoga geht es um mehr als nur Yoga. Es geht um das Schaffen einer tiefen Verbindung zwischen Mensch und Tier, um Achtsamkeit und um das pure Vergnügen am Moment. Es mag nach dem neuesten Instagram-Trend klingen, aber die Auswirkungen können weitreichend sein, sowohl für die Menschen als auch für die Welpen.
Ein Wort der Vorsicht jedoch: Puppy Yoga ist nicht für diejenigen geeignet, die eine streng disziplinierte oder meditative Yoga-Sitzung suchen. Aber wenn ihr offen für ein wenig Unordnung und eine Menge Lachen seid, dann könnte Puppy Yoga genau das Richtige für euch sein.