Rund 35 Einsatzkräfte durchsuchten auf richterliche Anordnung 14 Wohnungen, davon 13 im Stadtgebiet und eine im Landkreis München. Die Maßnahmen verliefen den Angaben zufolge störungsfrei.
Geräte sichergestellt
Den Verdächtigen wird vorgeworfen, kinderpornografische Inhalte besessen und teilweise auch verbreitet zu haben. Nach bisherigen Erkenntnissen stehen die Beschuldigten nicht miteinander in Verbindung.
Die Ermittler stellten zahlreiche Mobiltelefone, Computer sowie weitere elektronische Speichermedien sicher. Zwei Männer wurden erkennungsdienstlich behandelt, ein weiterer vorgeladen. Die digitalforensische Auswertung der sichergestellten Geräte dauert an.
Die Maßnahmen wurden durch das ermittelnde Kommissariat 17 des Polizeipräsidiums München unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft München I und der bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg eingerichteten Zentralstelle Cybercrime Bayern zur Bekämpfung von Pornografie und sexuellem Missbrauch im Internet durchgeführt.