Die Markierungen werden so auf die Straße gemalt, dass sie wie eine schwebende 3D-Illusion wirken. Für Autofahrer entsteht der Eindruck, die Streifen würden über dem Asphalt schweben – das sorgt für mehr Aufmerksamkeit und geringere Geschwindigkeit.
In Island, London, Spanien und Indien gibt es diese Übergänge bereits. Fußgänger nehmen sie gut an, weil sie sich sicherer fühlen – und die ungewöhnliche Optik fällt sofort ins Auge.
Im Münchner Rathaus fordern die Grünen/Rosa Liste/Volt ein Modellprojekt. Stadträtin Sofie Langmeier erklärt: „Etwas Farbe, große Wirkung – mit 3D-Zebrastreifen schaffen wir sicherere Übergänge für Fußgänger.“
Als möglicher Standort ist der Oberanger im Gespräch. Ob das Projekt startet, entscheidet nun das Rathaus.