Nach dem Busunglück bei Hebertshausen im Landkreis Dachau ist die Anteilnahme groß. Viele Menschen helfen nach dem schweren Unfall. Spendenaktionen sollen den betroffenen Familien schnell und unbürokratisch helfen.
Der Unfall passierte am 10. Juni 2026 zwischen Hebertshausen und Haimhausen nahe Ampermoching. Ein Reisebus mit Schulkindern stieß dort mit einem Linienbus zusammen. Ein siebenjähriger Junge starb noch an der Unfallstelle. Mehrere Kinder und eine Lehrkraft wurden schwer verletzt. Nach Angaben des Bayerischen Roten Kreuzes gab es insgesamt 30 verletzte Kinder und zwei verletzte Erwachsene.
Für die schwer verletzten Kinder, die betroffene Lehrkraft und ihre Familien läuft jetzt eine gemeinsame Spendenaktion. Das Ziel ist klar: Die Familien sollen finanziell entlastet werden. Viele von ihnen müssen sich auf lange Krankenhausaufenthalte, Reha-Maßnahmen und zusätzliche Betreuung einstellen. Dazu kommen mögliche Verdienstausfälle und weitere Kosten im Alltag. Die Organisatoren wollen die Spendengelder eng mit den betroffenen Familien und Angehörigen abstimmen. So soll die Hilfe genau dort ankommen, wo sie am dringendsten gebraucht wird.
Eine weitere Spendenaktion richtet sich an die Familie des siebenjährigen Kindes, das bei dem Busunglück ums Leben kam. Die Eltern und Geschwister stehen vor einer besonders schweren Zeit. Der Spendenaufruf soll der Familie finanziell helfen und ihr Raum für Trauer und Abschied geben.
Die Polizei untersucht weiter, wie es zu dem schweren Busunfall kommen konnte. Laut den bisher bekannten Informationen geriet der Linienbus in einer Kurve in den Gegenverkehr und prallte dort mit dem Reisebus zusammen. Die genaue Ursache ist aber weiterhin Teil der Ermittlungen.