Felix Hörhager/dpa
Oktoberfest 2026 07.07.2026

Wiesn-Platz vergeben: Neue Hühnerbraterei statt der Münchner Stubn

Auf dem Oktoberfest ist die Entscheidung über die Nachfolge eines frei gewordenen Zeltplatzes gefallen: Klaus Bartl soll künftig den Platz übernehmen, den Alexander Egger nach verstrichenen Fristen abgegeben hatte.

Wie Wiesnchef Scharpf mitteilte, sei es gelungen, kurzfristig einen Nachfolger zu finden, der die anspruchsvolle Aufgabe in der verbleibenden Zeit schultern könne. „Ich freue mich, dass es uns so schnell gelungen ist, mit Klaus Bartl einen Nachfolger zu finden, der sich zutraut, den Zeltaufbau und die Betriebsvorbereitung für das Oktoberfest in der kurzen Zeit von zehn Wochen zu stemmen. Wir werden ihm einen Vertrag für eine Hühnerbraterei anbieten“, erklärte Scharpf.

Entscheidung wird von der Münchner Politik mitgetragen

Die Entscheidung für Bartl sei laut Scharpf politisch breit getragen worden. „Dafür, einem neuen Wirt diese Chance zu geben, bestand ein breiter überfraktioneller Konsens“, sagte der Wiesnchef.

Zugleich verwies Scharpf auf den starken Rückhalt innerhalb der Wiesn-Wirte. In der Gastronomiefamilie gebe es viel Unterstützung für den Neuanfang. „Ich habe wahrgenommen, dass in der Wirtefamilie eine große Welle der Hilfsbereitschaft und Solidarität herrscht. Deshalb bin ich zuversichtlich und freue mich auf ‚Bartls Flößerstadl‘“, so Scharpf weiter.

Mit der Vergabe ist nun der Weg frei für die Vorbereitungen auf das Oktoberfest. Für Bartl bleibt allerdings nur wenig Zeit: Innerhalb von nur zehn Wochen müssen Zeltaufbau und Betriebsvorbereitung organisiert werden.

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