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 — © Unsplash/Matt PalmerUnsplash/Matt PalmerWaldbrände in Europa

Urlaub trotz Waldbrand? Diese Rechte haben Reisende in Südeuropa

Waldbrände treffen im Sommer 2026 mehrere Urlaubsländer in Europa. Für Reisende ist jetzt wichtig: Nicht jede Sorge erlaubt eine kostenlose Stornierung, aber bei echter Gefahr gelten klare Rechte.

Waldbrände belasten mehrere Urlaubsländer

In Frankreich, Spanien, Griechenland und Portugal ist die Waldbrandgefahr im Sommer 2026 hoch. In Südfrankreich mussten zuletzt viele Menschen ihre Unterkünfte verlassen. Auch Spanien und Griechenland melden Brände und Evakuierungen. Das Auswärtige Amt warnt für mehrere Länder vor erhöhter Gefahr durch Hitze, Trockenheit und schnell wechselnde Winde.

Diese Länder stehen besonders im Fokus

Für Frankreich gilt aktuell: Der Sommer 2026 ist besonders heiß und trocken. Das erhöht die Gefahr von Wald- und Buschbränden. In Spanien rät das Auswärtige Amt, aktuelle Brandherde vor der Reise genau zu prüfen. In Griechenland kommt es in den Sommermonaten regelmäßig zu vielen Bränden. In Portugal sind vor allem das Zentrum, der Norden und teils auch Madeira betroffen

Wann ihr kostenlos stornieren könnt

Bloße Angst vor einem Waldbrand reicht meist nicht für eine kostenlose Stornierung. Entscheidend ist, wie nah der Brand am Urlaubsort liegt und ob die Reise erheblich beeinträchtigt ist. Wird eine Pauschalreise wegen außergewöhnlicher Umstände unzumutbar oder vom Veranstalter abgesagt, gibt es in der Regel den Reisepreis zurück. Das gilt beim Thema Reiserecht Waldbrand besonders für Pauschalreisen.

Pauschalreise und Individualreise: der große Unterschied

Wer eine Pauschalreise gebucht hat, ist besser geschützt. Der Veranstalter muss helfen, zum Beispiel mit Ersatzunterkunft oder Organisation der Rückreise. Bei einer Individualreise gelten die Verträge mit Airline, Hotel oder Vermieter. Wenn ein Hotel wegen eines Waldbrands schließen muss, muss es die Buchung meist erstatten. Eine vorzeitige Heimreise müsst ihr bei getrennt gebuchten Leistungen oft selbst organisieren.

Was Reisende jetzt tun sollten

Prüft vor der Abreise täglich die Reisehinweise des Auswärtigen Amts und beobachtet lokale Warnungen. Meldet Mängel sofort beim Reiseveranstalter oder Hotel. Hebt Belege, Fotos und Nachrichten auf. Tragt euch bei Auslandsreisen in die Krisenvorsorgeliste Elefand ein. So erreicht euch Hilfe schneller, wenn ein Urlaub in Europa plötzlich zum Notfall wird.

 

Aktuelle Waldbrand-Gebiete bzw. erhöhte Gefahrenzonen:

(Stand: 30.07.2026)

Frankreich

Aktuell gibt es laut Auswärtigem Amt großflächige Waldbrände an der Atlantikküste im Südwesten Frankreichs, besonders in den Präfekturen Gironde und Landes. Generell steigt die Wald- und Buschbrandgefahr im Sommer außerdem in Südfrankreich und auf Korsika deutlich an.

Spanien

In Spanien besteht die Gefahr grundsätzlich im ganzen Land, weil sich Busch- und Waldbrände im Sommer schnell ausbreiten können. Das Auswärtige Amt verweist ausdrücklich auf aktuelle Brandherde in ganz Spanien; für Katalonien wird sogar eine eigene aktuelle Übersicht genannt.

Griechenland

In Griechenland ist die Waldbrandgefahr in Teilen des Landes hoch. Das Auswärtige Amt nennt in den Suchtreffern keine vollständige Regionenliste, betont aber, dass es vor allem in den Sommermonaten regelmäßig zu zahlreichen Busch- und Waldbränden kommt, die sich rasch ausbreiten können

Portugal

In Portugal gibt es erhöhte Waldbrandgefahr vor allem im Zentrum und Norden des Landes. Zusätzlich nennt das Auswärtige Amt auch Madeira als Gebiet, in dem es wegen Hitze und Trockenheit zu Busch- und Waldbränden kommen kann.

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