Baustellen in München gehören für viele Autofahrer inzwischen zum Alltag. Die Stadt meldet aktuell viele Eingriffe auf Hauptstraßen, dazu kommen Sperrungen und Engstellen im Landkreis München. Besonders kritisch sind Baustellen dort, wo Spuren wegfallen oder Umleitungen über stark belastete Straßen führen.
Sehr belastend ist die Lage rund um Paul-Heyse-Straße, Schwanthalerstraße und Bayerstraße. Dort laufen mehrere Bauarbeiten gleichzeitig, teils mit nur noch einer Spur pro Richtung. Einige Einschränkungen dauern bis August 2026, andere sogar bis Ende Februar 2028.
Das Baureferat arbeitet an einer sicherheitstechnischen Instandsetzung im Brudermühltunnel. Hierfür wird der Tunnel in der Zeit von Montag, 15. Juni, bis Mittwoch, 17. Juni, jeweils zwischen 22 und 5 Uhr gesperrt. Der Verkehr wird über die Oberfläche abgeleitet. Fußgänger*innen und Radfahrende sind nicht betroffen.
Auf der M 13 in Unterföhring läuft eine große Baustelle zwischen Feringastraße und Föhringer Ring. Je Richtung bleibt nur eine Fahrspur frei, zusätzlich ist eine wichtige Abfahrt gesperrt. Die Arbeiten sollen bis 26. Juni 2026 dauern.
Im Landkreis München trifft Autofahrer auch die Vollsperrung am Bahnübergang Großhelfendorf hart. Dort entsteht eine Bahnunterführung. Die Sperrung läuft voraussichtlich bis 27. November 2026, die Umleitung ist großräumig.
Auch Unterhaching und die Freisinger Landstraße bei Garching bleiben problematisch. Halbseitige Sperrungen, enge Kreuzungen und Baustellenampeln kosten dort vor allem im Berufsverkehr viel Zeit. Für Autofahrer in München bleibt die Lage also angespannt.