Großteil der Filialen erhalten geblieben
Das Münchner Traditionsunternehmen war zuletzt Teil von Karstadt und damit in den Strudel der Pleite des österreichischen Immobilieninvestors René Benko geraten. Im November 2023 meldete SportScheck Insolvenz an, bereits wenige Monate später übernahm die italienische Sporthandelskette Cisalfa das Unternehmen, 26 der 34 Filialen blieben erhalten. Geschlossen wurde unter anderem das einstige Mutterhaus in München. Die übliche Quote bei Insolvenzverfahren liegt im einstelligen Prozentbereich.
Auch Mitarbeiter bekommen Geld zurück
Dass es bei SportScheck besser für die Gläubiger lief, liegt nach Angaben des Insolvenzverwalters unter anderem an der reibungslosen Übernahme. «Maßgeblich war auch, dass durch die Fortführung der meisten Häuser und die schnelle Neuvermietung des aufgegebenen Standorts von SportScheck am Stammsitz in München der Schaden der Vermieter viel geringer war als zunächst angenommen», erläuterte der Insolvenzverwalter.
Von den Ausschüttungen profitieren demnach auch rund 1050 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die wegen ihrer Gehaltseinbußen ebenfalls Forderungen angemeldet hatten. Bierbach stellt für 2026 eine weitere – und letzte – Auszahlung in Aussicht.